Grenzen öffnen für Menschen – Grenzen schließen für Waffen!

Friedens- und Rettungsbewegung für Menschen in Not gehören zusammen

Wir beteiligen uns an der Aktion „Rettungskette für Menschenrechte“ in Hamburg am Samstag, den 18.9.21 und gestalten einen Streckenabschnitt. Dafür treffen wir uns um 11 Uhr S-Bahn Veddel.

Das Bündnis fordert die universellen Menschenrechte für Geflüchtete ein und den Senat zum Handeln auf, endlich Unterkünfte bereitzustellen und Menschen aufzunehmen, z.B. 1000 Menschen sofort aus Moria.

Wir als Volksinitiative gegen Rüstungsexporte verlangen die Beendigung jeglicher Waffenexporte aus unserem Hafen. 2020 wurden hier Rüstungsgüter im Wert von über einer Milliarde Euro verschifft und täglich verlassen ca. drei Container nur mit Munition den Hamburger Hafen. Jede Kugel findet ihr Ziel. Aber auch bereits die Kriegsproduktion verschlingt Unsummen, die in Bildung, Kultur, Gesundheit und Sozialem dringend gebraucht werden. Und sie trägt zusammen mit Armeen weltweit zum Fortschreiten des Klimawandels und somit zu neuen Fluchtursachen bei.

Tod und Elend zwingen auch z.B. in Afghanistan immer noch viele Menschen zur Flucht. Es ist bittere Realität, dass die Machthaber in unserem deutschen Regime dem NATO-Kriegsbündnis angehören und auch in EU-Kooperation mit Frankreich in Mali Krieg führen. Die konfrontative kriegerische Außenpolitik, die hemmungslose Aufrüstung, der kalte Krieg gegen Russland und China, Waffenexporte – diese Realität tötet Menschen und Menschlichkeit.

Krieg ist kein Weg zum Frieden. Wirtschaftliche und geopolitische Interessen sind die wahren Gründe für zahlreiche Auslandseinsätze der Bundeswehr und die Waffenexporte sind ein Teil dieses Machtkampfs. Mit dem Stopp von Waffenexporten wollen wir dazu beitragen, dass Krieg als eine der größten Fluchtursachen bekämpft wird und kein Mensch mehr fliehen muss. Gleichzeitig müssen die, die geflohen sind, solidarisch aufgenommen werden. Friedens- und Rettungsbewegung für Menschen in Not gehören zusammen.

Zu uns:

Wir haben für über 12.000 Unterschriften in den letzten Monaten hunderte Gespräche auf Straßen und Plätzen geführt. Das Quorum für die Volksinitiative ist erreicht! Wir verlängern dennoch die Sammelphase bis zum 15. Dezember, um noch mehr Menschen anzusprechen und für die Vorbereitung der zweiten Stufe des Volksbegehrens zu gewinnen, denn wir rechnen noch nicht damit, dass der Senat die Forderung jetzt erfüllt, den Hafen zivil zu machen. Im zweiten Schritt, voraussichtlich im September 2022, müssen wir dann innerhalb von drei Wochen 65 tsd. gültige Unterschriften sammeln. Das können nur viele gemeinsam erreichen. Tragt euch gerne in unsere Unterstützer:innenlisten für weitere Infos ein.