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Auftaktveranstaltung Hamburg-Tribunal: FRIEDEN BEGINNT HIER

30 Juni um 16:00 bis 22:00

Das Hamburg Tribunal gibt Betroffenen eine Stimmen

An konkret verhandelten Beispielen von Kriegsverbrechen und Menschenrechtsverletzungen aus Nordsyrien (Rojava), Mexico und Kolumbien, Jemen und Afrika werden globale Auswirkungen von Rüstungstransporten durch Hamburg deutlich sichtbar gemacht und im Tribunal verhandelt.

Aktuell sehen wir die verheerenden Auswirkungen eines Kriegens, vor unserer Haustür“ und verfolgen täglich die Bilder von Leid und Tod.

Die Folgen von Kriegen und bewaffneten Konflikten sind dagegen kaum im Fokus der Öffentlichkeit. Die Kriege in Syrien, im Jemen sowie die Konflikte in Afrika oder Südamerika wurden und werden kaum beachtet.

Wie sich der Ukraine-Krieg weiterentwickeln wird, wissen wir noch nicht, aber aufgrund sorgfältiger Recherchen wissen wir, was in anderen Kriegen und Konfliktregionen geschehen ist, welche Rechte verletzt wurden und welche Mechanismen Gewalt anheizen und wer davon profitiert.

Der Hamburger Hafen ist eine der größten Drehscheiben für Rüstungsexporte weltweit. Bereits von 2013 bis 2018 sind Panzerkampfwagen, Kriegsschiffe und andere Rüstungsgüter im Wert von über 2,5 Milliarden Euro über den Hamburger Hafen in die Welt gegangen, und seitdem wurden die Rüstungsexporte stetig gesteigert. Welche Kriege und Konflikte wurden damit bedient?

Wir wollen, dass Hamburg – wie es in der hamburgischen Verfassung definiert ist – auch als „Mittleren des Friedens“ wirkt und zur weltweiten Einhaltung der Menschenrechte und des Völkerrechts beiträgt.

Im Verlauf des Tribunals werden Verantwortung für Rüstungsproduktion, Rüstungstransporte und die verheerenden Folgen des Einsatzes der Waffen benannt. Zudem werden Vorschläge entwickelt, wie die gesetzliche Kontrolle und das Völkerrecht gestärkt und Konfliktheilung betrieben sowie langfristig das Recht auf Frieden durchgesetzt werden kann.

Informiert euch!

Auftaktveranstaltung am 30. Juni 2022 auf dem Hamburger

Rathausmarkt.

Diskussion und Vorstellung der Tribunal-Idee mit Mitgliedern der
Jury: Prof. Norman Paech, Dr. Gisela Penteker, Ulrich Tilgner, Nelly Carcamo Vargas und Christina Escobar.
Musik: Ashraf Sharif Khan, Dieter Dehm und die Invisible Swans gestalten
mit Musik die kulturelle Vielfalt für den Frieden.

Das Hamburg Tribunal wird in Kooperation mit der Bertrand Russell
Peace Foundation und mit der Unterstützung zivilgesellschaftlicher
Organisationen durchgeführt.


Bildungsprogramm und Veranstaltungen

Im Vorfeld informieren und diskutieren wir in verschiedenen Aktionen, in Gesprächskreisen, Workshops und Online-Angeboten über die Themen, die uns bewegen. Alle sind eingeladen, sich zu beteiligen und
auch eigene Angebote vorzuschlagen!

Die Veranstaltungen und weitere Informationen findet ihr auf der Webseite: https://hamburg-tribunal.org.
Sie werden gefördert von der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft – Landesverband Hamburg und laufend aktualisiert.


Das Hamburg-Tribunal war für Anfang Juli 2022 geplant und ist nun verschoben.

 

Details

Datum:
30 Juni
Zeit:
16:00 bis 22:00
Veranstaltungskategorien:
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